Städtereise Málaga in Spanien
Empfehlung

24 April 2026
Autor :  

Malaga an der Costa del Sol

Neue Reise neues Glück

Diesmal begebe ich mich auf eine Städtereise nach Malaga und im Anschluss daran auf eine Kreuzfahrt bis nach Livorno. Über das Schiff erzähl ich demnächst ein bisschen später etwas. Nach einem dreistündigen Flug sind wir in Malaga angekommen und mit der Bahn ins Zentrum gefahren. Das geht ja einfach und kostet nur 2,60 €, auf die Tickets sind leicht zu kaufen. Den ersten Abend haben wir erst mal ruhig verbracht. Heute ging’s dann auf Erkundungstour .

Málaga liegt ganz im Süden Spaniens an der Costa del Sol – und ja, der Name ist Programm: Hier scheint fast immer die Sonne. Aber die Stadt kann viel mehr als nur Strand.

    La Manquita

Gegründet wurde Málaga schon im 8. Jahrhundert vor Christus von den Phöniziern. Danach kamen die Römer und später die Mauren – und alle haben ihre Spuren hinterlassen. Mitten in der Stadt findest du ein römisches Theater, direkt daneben die beeindruckende Festung Alcazaba. Wenn du noch ein Stück höher gehst, kommst du zum Castillo de Gibralfaro – von dort hast du einen richtig tollen Blick über die Stadt und das Meer.

Ein echtes Wahrzeichen ist die Catedral de Málaga. Weil einer der Türme nie fertig gebaut wurde, nennen die Einheimischen sie liebevoll „La Manquita“ – die Einarmige. Und dann wäre da noch Pablo Picasso, der berühmteste Sohn der Stadt. Im Museo Picasso Málaga kannst du viele seiner Werke anschauen – selbst wenn du kein Kunstprofi bist, lohnt sich das.

Natürlich gehört auch das entspannte Leben dazu: Am Stadtstrand La Malagueta chillen, durch die Altstadt schlendern, Tapas essen oder abends am Hafen den Sonnenuntergang genießen – Málaga fühlt sich einfach leicht und lebendig an.

  La Tranca Malaga  

Als erstes haben wir uns das Museum Picasso angeschaut. Es lohnt sich definitiv, aber zuvor sollte man online Tickets bestellen, denn es gibt immer eine lange Schlange. In einem Renaissance Bürgerhaus findet sich eine bezaubernde und vielfältige Sammlung der Werke von Pablo Picasso. Seine frühesten Zeichnungen, Keramiken und auch Radierungen sowie Skizzen, Bücher und vieles mehr kann man dort auf zwei Etagen besichtigen. Das Frühwerk wird oft im Vergleich mit seinen späteren Arbeiten gestellt, und es finden sich dort auch ein paar Werke, die in seinem letzten Lebensjahr gefertigt hat. Im Shop wird man letztlich auch fündig vor allen Dingen, wenn es um die gestreiften T-Shirts von Picasso geht. Vorbei an der Kathedrale, deren Besuch sich sicherlich lohnt, aber für uns zur Zeit aufwändig gewesen wäre, sind wir zur Alcazaba gegangen. Mitten in Málaga, direkt oberhalb des römischen Theaters, liegt die Alcazaba – und die sieht nicht nur beeindruckend aus, sie hat auch richtig viel Geschichte auf dem Buckel. Gebaut wurde sie im 11. Jahrhundert zur Zeit der Mauren. Damals war sie eine Art Mischung aus Festung und Palast und sollte die Stadt vor Angriffen schützen.

Wenn man durch die dicken Mauern und Torbögen gehst, merkst du schnell: Das hier war nicht nur Verteidigungsanlage, sondern auch ein ziemlich schöner Ort zum Leben. Innen erwarten dich kleine Innenhöfe, Brunnen, Palmen und verschnörkelte Bögen – fast ein bisschen wie die kleine Schwester der Alhambra in Granada.

    

Wer dort nicht hinein möchte und trotzdem einen wundervollen Ausblick auf Malaga haben möchte, geht hinauf zum Mirador del Gibralfaro. Es ist ziemlich sportlich, aber lohnenswert. Zum Mittag waren wir in einer großartigen Tapasbar, die ich ihm empfehlen kann. La Tranca liegt am Rande der Altstadt und wir haben uns unter den spanischen Gästen sehr wohl gefühlt. Mittags ist Zeit für eine Siesta.

    

Der Nachmittag gehört der Altstadt, es gibt viel zu sehen, und wir entdecken zahlreiche der wunderbaren Dachterrassen von Malaga. Zum Kaffeetrinken geht es auf die Terrasse des Dulce Hostels. Mein persönlicher Favorit in Malaga, denn der Ausblick ist wunderbar. Die Atmosphäre ist entspannt und alle Kuchen selbst gemacht. War sehr lecker. Zum sundowner wir auf die Dachterrasse des Alcazaba Hotels. Von dort sieht man auf die Dachterrasse des Apartements von Antonio Banderas, einem Schauspieler, den ich unglaublich toll finde. War ein bisschen aufregend, obwohl er gar nicht da war.

Am Abend sind wir noch in eine großartige Tapasbar - la Tranca - und haben den Abend ausklingen lassen. Malaga ist sicherlich eine Reise wert, und es lohnt sich abseits der historischen Altstadt die Stadt zu erkunden..

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Schlagwort :
Susanna

Freie Mitarbeiterin für Events und Tourisitik

Webseite: https://fb.me/susanna.waldorf
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