BIER.MACHT.MÜNCHEN: Ausstellung des Münchner Stadtmuseums bis 8. Januar 2017

Das Münchner Stadtmuseum zeigt anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebotes in Bayern die Ausstellung BIER.MACHT.MÜNCHEN. In einer umfangreichen und über 700 Objekte versammelnden Schau werden zu einem der bedeutendsten Industriezweige und wesentlichen kulturellen Quellen der Stadt Geschichten erzählt und Fragen diskutiert. BIER.MACHT.MÜNCHEN thematisiert Produktion und Konsum von Bier und legt dabei den Schwerpunkt auf die Entwicklung ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. In keiner anderen Großstadt scheint die Stadtgeschichte so eng mit der Bierkultur verwoben wie in München. Deshalb hebt schon der Ausstellungstitel drei Aspekte hervor: „Bier macht München in einem formenden und damit städtebaulichen Sinne. Zudem ist Bier auch immer schon mit der städtischen Verwaltung engstens verbunden, angefangen von den Braugerechtsamen des Mittelalters bis hin zu den heutigen Politikern, die gegenwärtig jede Wirtshauseröffnung begleiten. Darüber hinaus entwickelte sich München im Laufe der Industrialisierung ab den 1870er Jahren zu einer globalen Biermacht.

Publiziert in Essen und Trinken

Umweltinstitut München zum Lesesaal-Angebot der Hersteller im Zulassungsverfahren von Glyphosat

Im Zuge der aktuellen Auseinandersetzung um die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat hat EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis die Hersteller aufgefordert, bisher nicht öffentlich zugängliche Krebsstudien transparent zu machen. Nun wurde die Antwort der Antragsteller, die in der "Glyphosate Task Force" zusammengeschlossen sind, öffentlich: Diese bieten an, die Informationen ausschließlich in überwachten Lesesälen mit strikten Zugangsregeln zur Verfügung zu stellen.

Publiziert in Spotlight Nachrichten

Ingolstadt feiert 500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot für Bier

Nach 500 Jahren weiss bald jedes Kind, dass es das Reinheitsgebot für Bier gibt. Kein Wunder, ist das von den Bayernherzögen Ludiwg X. und Wilhelm IV. beim Länderständetag am 23. April 1516 verkündete Gebot auch in ganz Deutschland (1906) übernommen worden. Danach durften zum Bierbrauen nur noch Wasser, Hopfen und Gerste verwendet werden. (Eine Erweiterung erfolgte für Hefe und Malz) Auf dieses Reinheitsgebot begründet sich die Qualität des bayerischen Bieres, gleichzeitig ist es das älteste, heute noch gültige Lebensmittelgesetz der Welt. Im Jahr 2016 jährt sich somit die Verkündung des Bayerischen Reinheitsgebots für Bier zum 500. Mal. Ingolstadt feiert ein ganzes Jahr lang, mit zahlreichen Attraktionen und Events rund um das Thema Bier.

Versagt der Gesetzgeber bei Glyphosat im Bier?

Rächt sich jetzt der Einsatz von Glyphosat auf den Feldern in Deutschland und der EU? Jahrzehntelang wird das von der Firma Monsanto patentierte, hergestellte und vertriebene Unkrautvernichtungsmittel "Glyphosat" auf deutschen Feldern eingesetzt und nun wundern sich nicht nur die Biertrinker, dass es zu Rückständen beim Bier kommt, die Krebs auslösen können. Gerade im 500. Jahr des Reinheitsgebotes, welches in Ingolstadt von den Bayernherzögen Ludiwg X. und Wilhelm IV. beim Ländständetag am 23. April 1516 verkündet wurde, schaffte es der amerikanische Hersteller, wieder in die negativen Schlagzeilen mit Glyphosat zu geraten. Sehr ärgerlich, ob des Jubiläumsjahres und der Tragweite für das bairische und deutsche Bier und deren Verbraucher in der ganzen Welt.

Publiziert in Essen und Trinken
Seite 2 von 3
Top
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Sie geben Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen. Informationen zu unseren Cookies und entfernen finden Sie hier…